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16.04.19

Fachwissen für Gründer

Das Gründer ABC

Der Einstieg als Gründer eines Start Up’s ist oft nicht leicht. Von überall her prasseln Fachbegriffe und Abkürzungen auf euch ein, deren Bedeutungen im ersten Moment nicht klar sind. Um unangenehmen Situationen aus dem Weg zu gehen und nicht durch Nichtwissen aufzufallen, stellen wir euch das Gründer-ABC vor.

Diese Fachbegriffe und Abkürzungen solltet Ihr kennen:

Barcamp

Ein Barcamp ist sehr beliebt bei Start Up’s. Hierbei handelt es sich um eine offene Tagung, bei der die Teilnehmer aktiv eingebunden werden. Hier wird der Ablauf der Tagung erst zu Beginn der Veranstaltung von den Teilnehmern festgelegt. Im Fokus eines Barcamps stehen mehrere kleine Workshops und eine offene Diskussion.

Businessplan

Bei einem Businessplan handelt es sich um eine ausführliche Ausarbeitung der Geschäftsidee und des Geschäftskonzepts. Ein Businessplan ist nicht für jedes Unternehmen ein Muss, bietet sich aber gerade dann an, wenn ihr anstrebt Investoren für euch zu gewinnen oder an einem Pitch teilzunehmen. In Ihrem Businessplan sollten ihr sowohl eure Geschäftsidee und die Herangehensweise offenlegen, als auch die Chancen und Risiken eures Vorhabens. Außerdem ist vor allem der finanzielle Teil, also die geplanten Kosten und erwarteten Gewinne, besonders wichtig.

Business Angel

Bei Business Angels handelt es sich um private Investoren. Diese unterstützen die Start Up’s nicht nur mit Kapital sondern auch mit Ihrem Know-How. Denn Business Angels haben in der Regel ausgeprägte Branchenkenntnisse und können so die Gründer gerade in den frühen Phasen der Existenzgründung unterstützen. Durch die Investition Ihres Kapitals erhalten Business Angels Unternehmensanteile und werden somit zu Anteilseignern. Hier entsteht eine Win-win Situation. Den Start Up’s wird das nötige Kapital zur Verfügung gestellt um wachsen zu können, im Gegenzug profitieren die Business Angels von dem späteren Erfolg und der Umsatzstärke der Start Up’s.

Crowdfunding

Beim Crowdfunding handelt es sich um eine Finanzierung durch eine Personengruppe. Man spricht in diesem Fall auch von einer Schwarmfinanzierung. In der Regel erfolgt das Crowdfunding im Internet. Hier stellen die Gründer auf verschiedenen Plattformen Ihre Ideen und Ihr Start Up vor. Interessierte Investoren oder Privatpersonen können sich dann dementsprechend dazu entscheiden, Ihr Kapital zu investieren und sich somit am Unternehmen zu beteiligen. Das Start Up kann über diese Methode also Eigenkapital generieren.

Pitch

Bei einem Pitch handelt es sich um ein Zusammentreffen von Investoren und Start Up’s. Die einzelnen Gründer haben hier die Möglichkeit, innerhalb einer kurzen Präsentation, den verschiedenen Investoren ihr Start Up und ihre Gründungsidee vorzustellen. Da die Zeit hier meist sehr begrenzt ist gilt es, die Investoren innerhalb kürzester Zeit von sich und seinem Vorhaben zu überzeugen. Wichtig ist daran zu denken, dass besonders bei einem Pitch der erste Eindruck zählt. Am besten kann man sich an dem Leitfaden „keep it short & simple“ orientieren. Zu den bekanntesten Formen eines Pitchs gehören der Elevator-Pitch und der Start Up-Pitch.

KPI

Bei dem sogenannten Key Performance Indicator handelt es sich um verschiedene betriebswirtschaftliche Kennzahlen. Diese Kennzahlen dienen dazu, den Erfolg, beziehungsweise den Misserfolg verschiedener Zielsetzungen im Unternehmen zu messen. Zudem können mit Ihrer Hilfe kritische Erfolgsfaktoren ermittelt werden. Gerade für die Bereiche des Managements und des Controllings sind diese von besonderer Bedeutung. Diese Kennzahlen ermöglichen es dem Controlling sowohl Abweichungsanalysen durchzuführen, als auch die Einhaltung von Budgets und Zielen zu kontrollieren.

Wir hoffen, dass euch unser kleines Gründer ABC den Start in die Welt der Unternehmer etwas erleichtert und ihr in Zukunft mit Fachbegriffen glänzen könnt.

Euer WORK Lounge Team wünscht euch eine schöne Woche!